Polenaustausch 2016

Hier hab ich nun ein kleines Reisetagebuch für euch! Und zwar waren wir vom Bechstein-Journal mal wieder überall live dabei und haben fleißig Fotos und Eindrücke für euch gesammelt. Ihr könnt euch von Dienstag bis Freitag in die Fotos reinklicken und gleichzeitig ein paar pikante Details aus den Texten entnehmen. Viel Spaß auch mit den kleinen Minivideos, ich verspreche euch: da bekommt man sofort Lust mitzutanzen! Also lest auf jeden Fall mal rein.

Wtorek - Dienstag

Am ersten Tag nach unserer langen Anreise von insgesamt 6 Stunden standen zuerst einmal Tanzstunden auf dem Programm. Also trafen wir uns alle um halb 9 Uhr in der danziger Partnerschule und frischten die alten Tänze vom Juni wieder auf. Schon während des kleinen Warm-ups bekamen wir die erste Showeinlage der Lehrer geboten: Herr Falk riss sich beim Runterbeugen sein Hemd auf! Das sorgte natürlich für einige Lacher…

Nach 3 vertanzten Stunden und einem auf Plastiktellern servierten, relativ genießbaren Schulmittagessen wurden wir in die Freizeit entlassen. Unsere Austauschschüler nutzen die Gelegenheit und fuhren mit uns gleich zum Strand, wo wir die nächsten Stunden kartenspielend und rumscherzend verbrachten.

Der krönende Abschluss des Tages bildete aber das große "Stadion" in Danzig. (Ein riesiges Gebäude, in dem man die verschiedensten Freizeitaktivitäten ausüben kann.) Wir bekamen erst einmal eine Einführung ins richtige Trampolinspringen und durften danach in kleinen Gruppen versuchen aus einem abgesperrten Raum mit Hilfe von Zahlenschlössern und versteckten Codes zu entfliehen. Dafür hatte man genau 1 Stunde Zeit, geschafft hat es aber leider keine von unseren Gruppen… Am Ende durfte die Go-Cart-Bahn natürlich nicht unbenutzt bleiben und während die einen noch schnell in die Altstadt zum Abendessen gingen, fuhren die anderen ihre Go-Carts wild im Kreis!

Somit endete unser erster Tag im schönen Danzig…

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`Sroda - Mittwoch

Die wunderschöne Danziger Altstadt stand am Mittwoch auf dem Plan. Der Vormittag wurde von einer von den Polen entwickelten Stadtrally bestimmt, in der kleine ausgewürfelte Gruppen 7 verschiedene Stationen finden und dort Aufgaben lösen mussten. Die Aufgaben beinhalteten unter anderem Einheimische zu befragen und berühmte Gebäude zu suchen. Nachdem die Sieger der Rally gekürt waren, gingen wir in ein polnisches Restaurant "Dumblings" essen. (Typische polnische Teigtaschen mit Fleisch- und Kartoffel-Frischkäsefüllung.)

Am Nachmittag probten wir noch einige andere Tänze vom Juni im Hinblick auf unsere Abschlussveranstaltung am Freitag. Dort zum Ende des kompletten Austausches sollten wir nämlich mit verschiedenen Tanz- und Gesangseinlagen ein kleines Publikum unterhalten. Nachdem auch dieser Teil des Tages, zum Teil gefüllt von Herrn Bindigs Faxen, zu Ende war, ging es zum Gdansk Eye… ähnlich wie in London steht nämlich auch in Danzig solch ein weißes eiförmiges Riesenrad. Der Überblick über die Stadt von ganz oben war einfach berauschend, da wir natürlich nicht drum herum kamen damit zu fahren! Da gibt man auch mal 50 Schloten aus ;-)

Nach unserer 15 minütigen "Fahrt" ließen wir dann gleich neben dem Gdansk Eye am Steg der Weichsel den Tag ausklingen!







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Czwartek - Donnerstag

Donnerstag war der Tag des Husten und Keuchens - denn ungefähr die Hälfte unserer deutschen Schüler waren erkältet, manche mehr, manche weniger. Heute ging es nach Leba. Leba ist ein kleiner Badeort an der polnischen Ostsee, bekannt für seine riesigen Wanderdünen, die einst eine Stadt begraben haben sollen.

Nach dem wir 2 Stunden mit dem Bus unterwegs gewesen waren, kamen wir endlich in Leba an. Dort verkündete uns Herr Falk erstmal, dass wir einen Fußmarsch von 5km vor uns hatten. Rief natürlich allgegenwärtige Begeisterung hervor… Als wir dann aber die Sahara ähnliche Landschaft erreichten und sahen, dass der Weg dahinter direkt am Strand entlang führte, freuten wir uns.

Die Wanderdüne war wirklich soo riesig, dass wir alle erstmal 10 Minuten brauchten um zu realisieren, dass das vor uns keine Wüste ist. Alle knipsten und versuchten den Ausblick für die Ewigkeit festzuhalten! Dann erzählten Herr Bindig und einer der polnischen Lehrer uns, dass die Touris, die das erste Mal nach Leba kommen, sich als Ritual einmal den ellenlangen Wanderdünenabhang hinunterrollen lassen. Gesagt, getan…. Danach wurde der Tag des Husten und Keuchens eher zum Tag des Sandes!



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Piatek - Freitag

Unser letzter richtiger Tag in Danzig ging gut los…nämlich mit einer Zumba-Session by waschlarberschtdudarling-Willi Bindig. (Also für die Ahnungslosen, nicht der Lehrer; sein Sohn!) Am Morgen mussten wir nämlich noch einmal explizit alle Tänze und Lieder für die am Abend stattfindende Abschlussveranstaltung üben und die Erwärmung bildete dieses Mal Zumba.

In unserer Freizeit gingen wir dann zum letzten Mal shoppen in einem der größten Einkaufszentren in Danzig, wo selbst die Jungs nicht nur gelangweilt hinterherliefen. Besonders angetan waren wir natürlich von den niedrigeren Preisen in Polen, die luden einen ein auch mal etwas mehr zu kaufen… Im Costa Café (was wir zum neuen Starbucks kürten) schauten wir uns nochmal genüsslich unseren leicht spontanen Flashmob vom vorherigen Tag in der Danziger Altstadt an. Am Donnerstagabend hielten wir unsere Tanzstunden nach dem Leba-Ausflug nämlich nicht in der Schule ab, sondern im Freien… und gaben Frau Paulat's Linedance zum Besten.

Den zeigten wir selbstverständlich auch zur Abschiedsveranstaltung am Abend, doch toppen konnte er den Zumbatanz zu "La Mordidita" eher nicht! ;-)

So ging dann leider leider auch der letzte Tag in Polen zu Ende… doch vorher ging es noch nach Sobbot, in den Nachbarort, zum Strand, wo dann der "Flashmob 2.0" stattfand!

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Ein paar kleine Videos!